15. Orientierungsritt des RFV Korbußen e.V. 2016

01.05.2016

Unser erstes Starterpaar ist bei schönstem Sonnenschein pünktlich um 09:00 auf die Strecke gegangen.

Diese führte uns durch Korbußen an der Maulranch vorbei, an Großenstein vorbei, in Richtung Halde Beerwalde. Weiter über Drosen und Baldenhain ging es nach Großenstein und wieder an der Maulranch vorbei zurück zum Stall.

Wie jedes Jahr, so galt es auch diesmal wieder an 5 Stationen Geschick, Wissen und Glück unter Beweis zu stellen.

An der ersten Station gleich nach dem Start auf dem Gelände der Agrargenossenschaft „Drei Eichen“ e.G. Korbußen mussten die Teilnehmer ihr Gewicht mit Pferd, Kutsche bzw. Fahrrad und voller Ausrüstung schätzen. Beim exakten Wiegen stellte sich dann heraus, wie weit man danebengelegen hat. Die Abweichungen lagen im Schnitt nur bei erstaunlichen 5%.

An Station 2 am Bahnübergang Richtung Halde Beerwalde war die Geschicklichkeit der Teilnehmer gefragt. Hier lag das Feld mit 7-12 von 20 möglichen Punkten schon etwas auseinander.

Die dritte Station, kurz vor Drosen war unsere alljährliche Glücksstation, Beim Speerwerfen auf den Strohballen war von 0-12 Punkten (max 20Pkt.) alles dabei.

Auf dem Weg zur Station 3, wie auch zur vierten Station mitten in Baldenhain, wo das Wissen rund um das Film-, Fernseh- und Musikbussines gefragt war, und wo sich alle Starter mit durchschnittlich 30 von 40 möglichen Punkten achtbar geschlagen haben, hatten einige Teilnehmer doch so ihre Orientierungsschwierigkeiten obwohl die Streckenkarte zu 100% sicher gezeichnet war. Hier spielte wohl die subjektive Wahrnehmung von Wegstreckenlängen eine große Rolle.

Durch dieses unterschiedliche „Zeitmanagement“ der Starter staute sich der „Reitverkehr“ an der 4. Station erheblich. So summierte sich das übliche Zeitfenster von 8-10Minuten pro Team für das absolvieren der Aufgaben für die hinteren Stausteher schnell zu 40-50Minuten. Dieses alljährliche Phänomen, welches sich an der 5. und letzten Station auf dem Korbußener Sportplatz wiederholte ist zwar recht ärgerlich, aber den Umständen geschuldet welche eben nicht gänzlich zu verhindern sind. Trotzdem führte es bei manchem Starter zu größeren Frustrationen welche sich unnötigerweise bei den Stationsverantwortlichen entladen haben.

An der Station 5 auf dem Sportplatz galt es für die Reiter einen zerlegten Sattel und eine zerlegte Trense auf Zeit so zusammenzubauen, wie es ordentlich und „reitfertig“ in der Sattelkammer hängen sollte. Hier gab es bei möglichen 10 Punkten im Schnitt nur deren 2,5. Für die Reiterwertung war dies die ausschlaggebende Station, denn hier setzten sich die späteren Sieger mit der Höchstpunktzahl souverän durch.

Für die Kutschfahrer galt es ein zerlegtes Kopfstück auf Zeit zusammenzubauen, welches der einzig verbliebene Starter denn auch etwas unmotiviert und mit mäßigem Ergebnis tat. War er sich doch seines Sieges schon sicher.

Die 3 Radlerteams mussten aus einem Fahrrad das Vorderrad ausbauen wobei auch die Bremse gelöst werden musste. Dann musste ein Teammitglied eine Laufstrecke mit dem ausgebauten Rad absolvieren, bevor das Rad wieder eingebaut werden konnte. Die Zeit wurde gestoppt als das verkehrssichere Fahrrad wieder auf den Rädern stand. Hier war die Wertung mit 7, 9 bzw. 10Punkten eng beieinander.

Ebenfalls an der letzten Station musste das Lösungswort, welches aus Buchstaben die an der Strecke zu finden waren gebildet werden musste, genannt werden. Trotz der Hinweise auf die Lösung die es an der Station noch gab, konnten nur 5 der gestarteten 17 Teams das Wort „Baumfaellarbeiten“ erraten.

Bei den Reitern erkämpften sich Lysann Hopfgarten auf ihrem Laomedon und Luisa Grotzke auf Funny den Siegerpokal knapp vor Sara Thiel auf Granda und Laura Gehrhardt auf Gamila. Den 3. Platz belegten Lisa Bauer und Elisa Eichler auf Arka bzw. Fantasie.

Bei den Radlern ging der Sieg an Andreas Conradi und Max Hemmann. Den 2. Platz erfuhren sich Xenia Trompelt und ihr Sohn Vincent Maurice vor den drittplatzierten Startern Pauline Hering und Lena Opitz.

Bei der Kutschfahrern gewannen Sirko Schlegel und Felix Lamprecht kampflos.

Alle anderen Starter und unsere Helfer an den Stationen welche mit

Spaß und Eifer bei der Sache waren wurden mit Schleifen bzw. einer süßen Kleinigkeit für ihr Engagement belohnt.

Bei Nudelsalat und Wiener Würstchen, sowie diversen Getränken ließen wir den schönen Tag noch einmal Revue passieren und ausklingen.

Allen Helfern und Mitwirkenden rund um unseren 2016er

Orientierungsritt an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön und hoffentlich ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

                                                                          

                                                                                                                                 Der Vorstand

 

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: 15. Orientierungsritt des RFV Korbußen e.V. 2016

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15. Orientierungsritt des RFV Korbußen e.V. 2016 (01.05.2016)